Mikroplastik in der Sportswear: Was du beim Kauf wirklich beachten solltest

Mikroplastik in der Sportswear: Was du beim Kauf wirklich beachten solltest
Materialwissen

Mikroplastik in der Sportswear:
Was du beim Kauf wirklich beachten solltest

Jedes Mal wenn du ein Synthetikshirt wäschst, gelangen Tausende Mikrofasern ins Abwasser. Wir erklären, warum – und wie du es vermeidest.

Eine einzige Wäsche eines synthetischen Sporttrikots setzt bis zu 700.000 Mikrofasern frei. Diese winzigen Kunststoffpartikel passieren Kläranlagen, gelangen in Flüsse und Ozeane – und letztlich in die Nahrungskette. Eine unbequeme Wahrheit für eine Industrie, die auf Polyester aufgebaut ist.

Das Problem mit Synthetik-Sportswear

Polyester, Nylon und Elastan dominieren den Sportswear-Markt – sie sind günstig, formstabil und trocknen schnell. Doch beim Waschen lösen sich Mikrofasern ab, die kleiner als 5 Millimeter sind. Filtersysteme in Kläranlagen halten nur 70–80 % zurück. Der Rest landet in der Umwelt.

700.000

Mikrofasern pro Waschgang eines Synthetik-Shirts

35 %

des ozeanischen Mikroplastiks stammt aus Textilfasern

2050

könnte mehr Plastik als Fische im Ozean sein

Naturfasern als Lösung

Bambusfaser, Bio-Baumwolle und Lyocell setzen keine synthetischen Mikrofasern frei. Sie zersetzen sich biologisch – ohne Rückstände in der Umwelt zu hinterlassen. Bei LYNX setzen wir bewusst auf diese Materialien: nicht als Marketingtrick, sondern weil es die einzig richtige Entscheidung ist.

5 Tipps für mikroplastikarmes Waschen

  1. Grobfaser-Waschbeutel (z. B. Guppyfriend) verwenden – fangen bis zu 99 % der Fasern auf
  2. 30°C statt 60°C – niedrigere Temperaturen lösen weniger Fasern
  3. Kurze Waschprogramme wählen – weniger Reibung, weniger Abrieb
  4. Volle Maschinen waschen – weniger Bewegungsraum, weniger Reibung
  5. Naturfaser-Produkte bevorzugen – kein Synthetik, kein Mikroplastik
LYNX Standpunkt:

Wir produzieren keine reinen Synthetikprodukte. Alle LYNX Materialien basieren auf natürlichen oder recycelten Ausgangsstoffen mit nachweislich geringerem Mikroplastik-Ausstoß. Weil Sportswear das Gewässer nicht belasten darf.