Mikroplastik in der Sportswear:
Was du beim Kauf wirklich beachten solltest
Jedes Mal wenn du ein Synthetikshirt wäschst, gelangen Tausende Mikrofasern ins Abwasser. Wir erklären, warum – und wie du es vermeidest.
Eine einzige Wäsche eines synthetischen Sporttrikots setzt bis zu 700.000 Mikrofasern frei. Diese winzigen Kunststoffpartikel passieren Kläranlagen, gelangen in Flüsse und Ozeane – und letztlich in die Nahrungskette. Eine unbequeme Wahrheit für eine Industrie, die auf Polyester aufgebaut ist.
Das Problem mit Synthetik-Sportswear
Polyester, Nylon und Elastan dominieren den Sportswear-Markt – sie sind günstig, formstabil und trocknen schnell. Doch beim Waschen lösen sich Mikrofasern ab, die kleiner als 5 Millimeter sind. Filtersysteme in Kläranlagen halten nur 70–80 % zurück. Der Rest landet in der Umwelt.
Mikrofasern pro Waschgang eines Synthetik-Shirts
des ozeanischen Mikroplastiks stammt aus Textilfasern
könnte mehr Plastik als Fische im Ozean sein
Naturfasern als Lösung
Bambusfaser, Bio-Baumwolle und Lyocell setzen keine synthetischen Mikrofasern frei. Sie zersetzen sich biologisch – ohne Rückstände in der Umwelt zu hinterlassen. Bei LYNX setzen wir bewusst auf diese Materialien: nicht als Marketingtrick, sondern weil es die einzig richtige Entscheidung ist.
5 Tipps für mikroplastikarmes Waschen
- Grobfaser-Waschbeutel (z. B. Guppyfriend) verwenden – fangen bis zu 99 % der Fasern auf
- 30°C statt 60°C – niedrigere Temperaturen lösen weniger Fasern
- Kurze Waschprogramme wählen – weniger Reibung, weniger Abrieb
- Volle Maschinen waschen – weniger Bewegungsraum, weniger Reibung
- Naturfaser-Produkte bevorzugen – kein Synthetik, kein Mikroplastik
Wir produzieren keine reinen Synthetikprodukte. Alle LYNX Materialien basieren auf natürlichen oder recycelten Ausgangsstoffen mit nachweislich geringerem Mikroplastik-Ausstoß. Weil Sportswear das Gewässer nicht belasten darf.